25.09.2011

Poema



Der Wahn nimmt zu
Der Müll verseucht uns
mehr und mehr

Und wir? Nehmen ihn nicht  wahr
Sehen ihn nicht
Hören ihn nicht
Und fühlen ihn nicht:
den verzweifelten Schrei unseres Daseins,

Lebewesen, die wir sind
nicht mehr und nicht weniger
als die eigenen Kinder
inzwischen verbannt
ausgeschlossen
von einem Bewusstsein
wandeln wir blind
illusioniert
ersticken an unserem eigenen Müll

Doch
Es gibt einen Ausweg
Den Weg der Lehre
Der uns bei jedem Schritt begegnet
Bei jedem Pulsschlag
In jedem wachen Herz, das den Rhythmus
Eines ständig existenten Vorhabens angibt
Kreativ
Geschöpft aus liebe
Göttlich

Tanzend und singend
Applaudieren wir dem Leben
Dem wahren, richtigen Leben
Der Sterne und Planeten

Mit Aufrichtigkeit

Werden wir um Verzeihung bitten
Rettung ersuchen
Durch die unerschrockene, unverzagte Aktion
Der Macht des Herzens

Poema: Maurício Ribeiro dos Santos